Delphi Konferenz über das mobile Internet

16. Oktober 2008 von intimmidator

Blyk

28. April 2008 von intimmidator

Blyk [blik], England’s kostenloses Mobilfunknetz für 16-24 jährige, wurde 2007 vom ehemaligen Nokia-Präsidenten Pekka Ala-Pietilä und von Antti Öhrling, Chairman einer Agenturgruppe gegründet. Blyk nutzt (ähnlich wie Bild, simyo & Co in Deutschland) das Netz von Orange als virtueller Mobilfunknetzbetreiber (MVNO).

Die mittlerweile 100.000 Nutzer bekommen monatlich 43 Minuten und 217 SMS kostenlos und müssen dafür bis zu 6 Werbebotschaften täglich als Text oder Bild akzeptieren.

Laut einem Bericht in BusinessWeek liegt die durchschnittliche Antwortquote bei industrieweit führenden 29 Prozent. Blyk vergleicht die Werbekosten pro Antwort von 53p (€0,67) mit Online (€1,90), Email (€2,54), Direktmarketing (€15,90) und SMS-Werbung ohne Profilierung (€2,82).

Blyk hat nach eigenen Angaben das Ziel von 100.000 Nutzern in der Hälfte der geplanten Zeit erreicht.

TKP’s von Facebook Applikationen

28. April 2008 von intimmidator

Auf „Inside Facebook„, einem unabhängigen Blog mit Fokus auf Facebook und die Facebook Plattform, wurden ein paar interessante Zahlen zu den TKPs von Facebook Applikationen veröffentlicht. Dabei werden auch die Netzwerke genannt, über die jeweils monetarisiert wird.

Bis auf einen mit drei Fragezeichen versehenen Ausreisser liegen die TKPs wie zu erwarten im unteren zweistelligen Cent-Bereich. Lediglich eine Applikation, die das Video-Werbenetz VideoEgg nutzt, liegt bei US$ 1,50.

Kostenlose Telefonauskunft?

24. April 2008 von intimmidator

Valleywag, ein Blog mit Gerüchten und Nachrichten über Silicon Valley Persönlichkeiten, hat jüngst das Gerücht gestreut, Jingle Networks stünde für 175 Millionen US$ zum Verkauf.

JingleJingle Networks bietet seit 2005 kostenlose Telefonauskunft in den USA unter der einfach zu merkenden Rufnummer 1-800-FREE411 an. Ein Anruf bei 411 (dem amerikanischen Gegenstück zu unseren 118xy Nummern) kostet üblicherweise pauschal 1,25 US$. Jingle konnte seit dem Start etwa 6% des US-amerikanischen Auskunftsmarkt gewinnen, der etwa 6 Milliarden US$ gross ist.

Seit seiner Gründung hat Jingle Networks insgesamt 60 Millionen US$ Venture Capital aufgenommen. Valleywag hat aufgeschnappt, dass dieses Geld komplett aufgebraucht ist und Jingle zudem Schulden aufgenommen hat. Laut der Quelle von Valleywag ist Jingle vielleicht 90 Millionen US$ wert.

Eine Quelle von Vallewag meint, Google sei der wahrscheinlichste Käufer. Im November 2007 hat AT&T das Pay-per-Call Netzwerk Ingenio für 195 Millionen US$ gekauft. Das wurde seinerzeit als Schachzug von AT&T gegen Google gesehen. Google würde laut der Valleyway Quelle alles tun, um dem Verantwortlichen bei AT&T namens Ray Wilkins einen Dolchstoß zu versetzen.

Kostenlos: gut oder schlecht?

23. April 2008 von intimmidator

Chris Anderson, Erfinder des „Long Tail“ und Chefredakteur von „Wired„, ist sicher einer der einflussreichsten Denker des Internets. Der Titel seines in 2009 erscheinenden Buches ist

„Kostenlos: Warum $0.00 die Zukunft des Wirtschaftslebens ist“

Einen Vorgeschmack hat er bereits im Dezember 2007 mit seiner Grundsatzrede auf der Nokia World 2007 in Amsterdam geliefert:

Im Februar erschien dann in Wired ein Artikel mit dem selben Titel.

Oh Chris, damit hast Du eine Welle der Empörung und des Widerspruchs ausgelöst. Hank Williams schreibt in seinem Blog „Why everything sucks“ gar: Kostenlos bringt uns um. Schuld sind die VCs. Seiner Meinung nach zerstören die von Venture-Kapital gespeisten Kostenlos-Angebote den Markt für Bezahlprodukte. Werbefinanzierung ist nur für die Großen möglich, für die sich die Werbetreibenden interessieren. Und selbst wenn Werbetreibende gewonnen werden können, sind die TKPs jämmerlich niedrig.

Andreas Göldi, der neuerdings zusammen mit seinen Blogger-Kollegen Markus Spath und Marcel Weißnetzwertig.com“ betreibt, schreibt jüngst “Alles gratis” — Das psychologische Problem der Internetbranche und sieht durch die damit einhergehenden Strukturveränderungen den Internet-Mittelstand vom Aussterben bedroht. Selbst seine Kommentatoren weisen darauf hin, dass dies wohl wenig mit den Kostenlos-Angeboten zu tun habe.

Einen der Gründe für Kostenlos-Angote hat Josh Kopelman, Geschäftsführer von First Round Capital, in seinem Redeye VC Blog als „Penny Gap“ beschrieben: Es ist enorm schwer, Nutzer überhaupt zum Bezahlen zu bewegen. Und den Sprung von Kostenlos zu einem beliebig kleinen Betrag macht nur ein minimaler Teil der Nutzer mit. Der Erfahrungswert, mit dem Geschäftsmodelle heute gerechnet werden, ist 1%.

Ich denke, dass allen Beschwörungen zum Trotz das Interesse an Bezahldiensten nicht zurückkehren wird. Selbst die Mobilfunker, die im Gegensatz zum restlichen Internet über die integrierte Bezahlfunktion verfügen, haben schon kapituliert und sehen sich selbst als Vermarkter mobiler DSL-Anschlüsse.

 

Relaunch von Intimmidator

23. April 2008 von intimmidator

Danke dass Sie meinen Blog lesen. Mir ist klar, dass Sie eine Wahl hatten (zwischen etwa 100 Millionen Blogs, um genau zu sein). Bitte kommen Sie bald wieder für neue Nachrichten, Analysen und Unterhaltung.